ich - dankbar nach Workshop

Ich kann mir vorstellen, dass die (oder der) ein oder andere das in den letzten Tagen gedacht hat, wenn man meine Posts, Bilder etc auf all den verschiedenen Kanälen gesehen hat. „Jetzt ist auch mal gut.“ oder „Es waren nur 4 Stunden!“ oder „Andere machen das so jeden Tag, was ist so besonderes daran?“ oder „Es nervt! Wie viele Frauen gehen da denn überhaupt hin? 3-4?!?“ oder „Wie soll dieses Yoga-Verbiegen denn helfen?“

Leute, habt ihr das gedacht? Hand auf’s Herz!

Ich habe es jedenfalls gedacht…immer und immer wieder dachte ich, „boah, die sind sicher alle genervt.“ Aber andererseits hatte ich immer einen Satz meines „alten“ Chefs im Ohr:

„Tue Gutes und sprich darüber!“

YESSS, ich will was Gutes und Sinnvolles für diese Welt tun. Das klingt natürlich sehr pathetisch, aber das ist mein tiefster Antrieb. Und gleichzeitig hatte ich eine so tiefe Gewissheit in mir, dass dieser Workshop einfach nur gut werden wird. Die Angemeldeten passten zu 100% in mein Beuteschema. Keine war dabei, bei der ich gedacht habe, dass die Chemie nicht passen würde. Ich habe den Workshop also vorbereitet und akribisch – also wirklich minutiös – durchgeplant. Aber mir war natürlich klar, dass es so nicht zu 100% ablaufen würde und ich den Frauen auch intuitiv Raum geben wollte.

Naja, so war der Vorsatz…und dann kamen die Frauen auf 09:30 Uhr in den ihnen mehr oder weniger bekannten Kindergarten und trafen auf Bekannte. Das absolut Positive war, keine fühlte sich so unwohl, als dass sie sich nicht öffnen konnte. Vor Fremden ist offen sprechen meist einfacher. Oder für euch etwa nicht?

Ich habe mich brav vorgestellt – nicht mit Namen, den kannten sie schon 😉 – aber mit meiner Geschichte, warum ich MOMspiration gegründet habe. Und da hatte ich sie schon…die Ersten waren so gerührt, dass sie Pipi in den Augen hatten. Vielleicht weil meine Geschichte wirklich so bewegend war, aber vielleicht auch, weil sie sich selbst wieder erkannt haben?!?

Ich nahm es jedenfalls als Zeichen, dass ich am richtigen Ort zur richtigen Zeit mit den richtigen Frauen bin.

Was für eine wundervolle Truppe!

Ich war offen und ehrlich und habe meine Tools vorgestellt, die mir geholfen haben. Ich habe die Frauen reflektieren lassen, wie es bei ihnen aussieht – immer mit dem Ziel, damit sie sich klarer über ihr Problem werden. Und das ist meistens NICHT der nicht-genug-helfende-Ehemann oder der Schlafentzug. Sie wurden klarer und fühlten sich teilweise mies. Sie ärgerten sich, dass sie teilweise geschminkt waren. Ihr versteht sicher warum? 😉 Irgendwie fühlten sie sich aber auch gut, weil die anderen Frauen auch da waren – mit den gleichen Sorgen und Nöten.

Und dann kam der Moment, in dem ich ihnen ein großes Geschenk machen durfte: eine Atemübung, die in eine wundervolle Dankbarkeitsmeditation überging. Sie fanden zu sich selbst…zu Momenten, in denen alles Glück dieser Welt schon in ihnen gesteckt hatte. Sie fühlten dieses Gefühl mit all ihren Sinnen. Als die Übung beendet war, öffneten sie langsam die und schauten in 10 andere bewegte Frauengesichter – teils ein wenig feucht um die Augen, aber glücklich und dankbar!! Es schlummerte in ihnen. Nur in ihnen! Und auch in Dir schlummert dieses Gefühl!

Sie waren nicht alleine!!

Das Gemeinschaftsgefühl war in dieser Situation auch nicht zu unterschätzen…ich jedenfalls war tief bewegt und so glücklich für diese tollen SuperMOMs, dass sie dieses tiefe Gefühl ähnlich spüren konnten.

Workshop-Deko

Ja, Du hast recht: es war „nur“ ein Workshop, es waren „nur“ 4 Stunden, es waren „nur“ 10 Frauen da, ABER…

…es ist so richtig und wichtig, dass ich mich für diese Arbeit entschieden habe. All diese glücklichen Augen haben mich in meiner Gewissheit bestärkt. Deshalb war es „der“ Workshop für mich. Der erste, der unvergessen für mich bleibt.

I’m on my way for good!!